Guten Abend Frau Engelbrecht,

Unser Törn vom 28.09. – 12.10. war sehr aufregend, aber auch wunderschön.

In der Fachliteratur wird das Gebiet um Lefkas und Korfu als „familienfreundliches Segelrevier“ beschrieben. Das können wir so nicht unbedingt bestätigen. Vielleicht haben wir aber auch nur „zwei falsche Wochen“ erwischt. Es gab unerwartet viel Wind, raue See und unruhige Nächte, in denen unsere Yacht heftig durchgeschüttelt wurde. Zum Beispiel hat uns in Vathy auf Meganisi zu früher Morgenstunde eine Windhose erwischt. Alle Yachtis, die an der Mole lagen, standen im Schlafgewand an Deck, um ihr Boot zu sichern. Material und Mensch waren gefordert. Auch haben wir jede Menge Regen abbekommen, Gott sei Dank meistens während der Nacht. Zum Glück waren die Temperaturen viel angenehmer als zu Hause und wir durften noch Sommertage genießen.

Ab und an sollte man sich vielleicht nicht als Deutscher zu erkennen geben! Doch die meisten Wirte und Geschäftsinhaber waren sehr, sehr nett und das Essen vorzüglich.

Ganz besonders beeindruckt und begeistert haben uns Thomassi (leider wissen wir nicht mehr, ob der Name so geschrieben wird) und seine Mädels von Fyly in der Marina in Corfu. Sie waren unbeschreiblich nett und hilfsbereit, nichts war ihnen zuviel. Sie wissen genau, dass viele ihrer Landsleute versuchen, sich an den Gästen zu bereichern. Doch das Fyly-Team sorgt dafür, dass seine Yachties nicht über den Tisch gezogen werden. Wir möchten ganz liebe Grüße und ein dickes Danke von der Almyra nach Korfu senden!

Fazit: Wir hatten trotz einiger Probleme (andere Crews hatten noch viel mehr :-)) ) eine wundervolle Zeit, konnten aber leider sehr viele wunderschöne Orte und Plätze nicht sehen. Deshalb kommen wir gerne wieder! Wenn man Zeit hat, sollte man die Anreise mit dem Auto / Kleinbus überlegen! Der Flughafen Korfu am Samstag Morgen ist nicht jedermanns Sache.

Viele Grüße aus Bayern und einen nicht zu tristen November wünschen Ihnen

Herbert Lang & seine Crew