Olbia – gastronomisches Zentrum für Miesmuscheln

Segeln vor der sardischen Küste bei Olbia

Lage

Olbia ist mit 57.121 Einwohnern die viertgrößte Stadt Sardiniens und eine der beiden Hauptstädte der Provinz Olbia-Tempio. Olbia liegt im Nordosten der Insel südlich der bekanntesten Küste Sardiniens, der Costa Smeralda. Selbst an der Haupteinkaufsstraße Corso Umberto ist kaum ein Gebäude höher als zwei Stockwerke. Olbia zeigt, wie fast alle Städte Sardiniens, einen Provinzcharakter, der aber durch Trabantensiedlungen wie Olbia 2 und die hektischen Hauptverkehrsadern, auf denen im Sommer mehrere 100.000 Touristen ankommen, aufgehoben wird.

Verkehr

  • Autofähre: Olbia verfügt über zwei Fährhäfen (Olbia und Golfo Aranci). Diese werden per Autofähre von Civitavecchia, Genua sowie Livorno – und im Sommer auch von anderen Orten aus angefahren.
  • Luftverkehr: Der moderne Flughafen kann von den meisten europäischen Ländern direkt erreicht werden. Olbia ist auch Sitz der Fluggesellschaft Meridiana. Die Deutsche Lufthansa bedient den Ort von Frankfurt und Düsseldorf aus. Easyjet fliegt mehrmals in der Woche von Berlin, Basel, Genf und London nach Olbia. Auch mit Airberlin ist Sardinien von deutschen Flughäfen zu erreichen: Hamburg, Stuttgart, Nürnberg, München, Köln, Hannover und im Sommer Frankfurt sowie Münster/Osnabrück werden zum Teil täglich bedient; ebenso Zürich in der Schweiz.
  • Bahnstrecken: Der Bahnhof Olbia ist Endhaltestelle der Verbindungen Cagliari–Olbia sowie Sassari–Olbia.

Anreise

Lufthansa fliegt einmal wöchentlich von Düsseldorf, zweimal wöchentlich von München und einmal wöchentlich von Stuttgart nach Olbia. EasyJet fliegt täglich von Berlin-Schönefeld.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Kirche San Simplicio (Bild), romanische Basilika aus grauem Granit, zuerst bezeugt im 11. Jahrhundert, geweiht dem heiligen Simplicius von Fausania, bis zu deren Auflösung im Jahre 1533 Kathedrale der Diözese von Cività (Olbia).
  • Kirche zum Apostel Paulus aus dem 18. Jahrhundert im oberen Teil der Altstadt
  • Nahe der Stadt, auf der 246 m hohen Punta Casteddu, steht der Nuraghe und die Befestigung Cabu Abbas (Anfang des Wassers) mit herrlichem Ausblick.
  • die der Küste vorgelagerte Insel Tavolara
  • der römische Aquädukt Sa Rughitulla
  • Sa Testa – ein Brunnenheiligtum an der Straße nach Golfo Aranci

Südlich, an der Straße nach Loiri liegen:

  • die Villa Romana
  • das Castello Padrese
  • das sehr gut erhaltene Gigantengrab Su Monte de s’Ape (Tomba di Giganti)