Bar – die Stadt mit den 3 Toren voller Historie

Segeln in Montenegro vor Bar

Bar liegt an der montenegrinischen Adriaküste. Die Stadt hat einen bedeutenden Seehafen. Von hier verkehren Fähren nach Bari und Ancona in Italien. Neben dem Handel ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Bars.

Die Stadt selbst hat etwa 13.700 Einwohner.

In der Antike war die Umgebung Bars von den Illyrern besiedelt. Zu Zeiten der Römer existierte noch keine Stadt, Kaiser Justinian ließ jedoch im 6. Jahrhundert ein älteres Kastell wiederaufbauen, nachdem die Gegend von den Serben verheert worden war. Im 9. Jahrhundert ist Bar als Antibarium erstmals urkundlich erwähnt und es erfolgte die Gründung des Bistums. Bar wurde im späten 10. Jahrhundert zu einem der Zentren des inzwischen slawisch besiedelten Fürstentums (Doclea) Zeta, das sich im 11. und 12. Jahrhundert schrittweise von der byzantinischen Herrschaft löste.

Nach dem Erdbeben 1979 wurde die auf einem Hügel landeinwärts liegende Altstadt aufgegeben und Bar direkt an der Küste neu erbaut. Das Stadtbild ist geprägt von neuen Wohnblöcken, einigen Hochhäusern und großen Hotelanlagen. Viel Raum nimmt das Hafengelände ein.

In der aufgelassenen Altstadt (Stari Bar) an den Hängen des Rumija-Gebirges wurden inzwischen einige Gebäude restauriert. Sehenswert sind die romanische Markuskirche, die gotische Kirche St. Katharina, der bischöfliche Palast und ein großer Aquädukt an der Nordseite der Stadt. Große Teile der Altstadt sind schon seit dem Beschuss im osmanisch-montenegrinischen Krieg 1877 nur noch Ruinen.

In Bar befindet sich der alte Ölbaum von Mirovica, der mit einem Alter von etwa 2300 Jahren eines der ältesten Exemplare der Region darstellt.

 

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