Balearen

Segeln vor den balearischen Inseln, Mallorca, Menorca und Ibiza

Zu den bekanntesten Urlaubszielen des Mittelmeeres gehören die Balearen, die aus den Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera und Cabrera bestehen. Die beiden bekanntesten Inseln Mallorca und Ibiza kennt wohl jeder, aber auch die anderen drei Inseln haben einiges zu bieten.

Wer mit dem Schiff die Inseln umrundet, wird sie von einer noch unbekannten Seite kennenlernen. Viele malerische Buchten laden zum Ankern ein. Es gibt sogar Buchten, die vom Inselinneren nur sehr schwer zugängig und daher wie geschaffen sind für alle Boat-People.

Mallorca

Mallorca von lateinisch insula maior, später Maiorica – „die größere Insel“, im Vergleich zu Menorca, ist eine zu Spanien gehörende Insel im westlichen Mittelmeer, etwa 170 Kilometer vom spanischen Festland bei Barcelona entfernt.

Mallorca ist die größte Insel der Balearen-Gruppe, die zusammen mit den Pityusen als spanische Region eine autonome Gemeinschaft innerhalb des spanischen Staates bildet. Auf Mallorca befindet sich die Hauptstadt der Balearischen Inseln, Palma. Amtssprachen sind Katalanisch und Spanisch. Darüber hinaus ist Mallorca auch die größte zu Spanien gehörende Insel.

Mallorca_Cala_Mandia_bei_Portocristo

Häfen

Mallorca verfügt über Insgesamt 43 Hafenanlagen mit 14.280 Liegeplätzen.

  • Cala d’Or (Yachthafen)
  • Cala Figuera (Fischereihafen, Yachthafen)
  • Cala Major (Sporthafen)
  • Can Picafort (Yachthafen)
  • Cala Rajada (Fischereihafen)
  • Colònia de Sant Jordi (Yachthafen, Fischereihafen)
  • Colònia de Sant Pere (Fischereihafen)
  • Palma (Seehafen, Yachthafen, Fischereihafen)
  • Portals Nous / Puerto Portals (Yachthafen)
  • Port d’Alcúdia (Yachthafen, Fischereihafen)
  • Port d’Andratx (Yachthafen, Fischereihafen)
  • Port de Pollença (Yachthafen, Fischereihafen)
  • Port de Sóller (Yachthafen, Fischereihafen)
  • Portocolom (Fischereihafen)
  • Porto Cristo (Fischereihafen)
  • Portopetro (Yachthafen, Fischereihafen)
  • S’Arenal (Yachthafen)

Von Mallorca aus können Sie die Inseln Ibiza, Menorca und Cabrera besuchen. Über 300 Tage im Jahr gibt es auf Mallorca ideales Segelwetter. Die zahllosen Buchten suchen ihresgleichen! Mallorcas eindrucksvolle Sierra del Norte schützt die Insel vor der kalten Tramontana.

Der Norden lockt mit steilen Felsenriffen und tiefen Fjorden. Stellenweise geradezu abweisend wirkt die schroffe und einsame Steilküste im Westen Mallorcas mit dem ausgezeichneten Naturhafen Soller in ihrer Mitte.

Seglerisch haben die Balearen oft mehr zu bieten, als gemeinhin angenommen wird. Im weiten, offenen Becken des westlichen Mittelmeeres können Wind und Wellen ein beeindruckendes Schauspiel liefern und man weiß es zu schätzen, dass auf den Balearen-Inseln eine Reihe komfortabler Marinas in dichten Abständen zur Verfügung stehen.

Menorca

Menorca [məˈnɔɾkə] ist die östlichste und nördlichste Insel der spanischen autonomen Region Balearen. Auf Menorca leben 94.875 Einwohner (Stand: 2011) auf 694 Quadratkilometern. Im Jahr 2006 betrug der Ausländeranteil 14,2 % (12.543 Einwohner), der Anteil deutscher Einwohner 0,8 % (683). Die Hauptstadt ist Maó.

Menorca hat eine Fläche von fast 700 km². Von Kap La Mola bis zur Landzunge Bajoli ist die Insel etwa 50 Kilometer lang und in Nord-Süd-Richtung 16 Kilometer breit.

Die Insel prägen zwei Regionen: Tramuntana, die Berge im Norden, und Migjorn, das Hügelland im Süden. Als Folge von geologischen Faltungen ist die Tramuntana schroff; an ihrer zerklüfteten Küste befinden sich Naturhäfen.

Im Gegensatz dazu hat der Süden ein sanftes Relief mit einigen tiefen Schluchten. Die Küste ist geradliniger mit Felsen und langen Sandstränden. In der Mitte der Insel ragt der 357 Meter hohe Monte Toro empor, von dem aus man einen herrlichen Rundblick hat.

Die etwa 285 Kilometer lange Küstenlinie bietet zahlreiche Abwechslungen: Steilküsten, abgeschiedene Buchten und lange Strände sowie einige Naturhäfen.

Die Spuren menschlicher Besiedlung kann man bis in die Jungsteinzeit, d. h. bis 6000 Jahre v. Chr., zurückverfolgen. Wahrscheinlich gelangten die ersten neolithischen Siedler mit Booten von der französischen Mittelmeerküste auf die Balearen. Der älteste Hinweis auf die Existenz von Ackerbauern datiert aus dem 3. Jahrhundert v. Chr.

Ähnlich wie Mallorca besitzt Menorca eine Vielzahl von Stränden und Badebuchten. Hinsichtlich der Beschaffenheit der Strände unterscheiden sich die der Nordküste (mehr dunkel und grobkörnig) und der Südküste (hell und feinsandig) recht deutlich. Da auf Menorca recht oft ein starker Nordwind weht, sollte man als Badeurlauber eher die Südküste besuchen, während die Surfer an der Nordküste, insbesondere bei Fornells, besser aufgehoben sind.

Die menorquinische Küche ist einfacher und deftiger als die mallorquinische. Statt mit Olivenöl wird viel mit Butter und Sahne gekocht. Die Salsa Mahonesa, Vorläufer unserer Mayonnaise, ist eine wichtige Beilage. Eine besondere Spezialität ist der Käse der Insel, Queso Mahón genannt. Er wird aus roher Kuhmilch hergestellt und verfügt über das Qualitätssiegel „Denominación de Origen“. Dieses wird streng überprüft. Angeboten werden verschiedene Reifestufen. In Alaior gibt es viele Käsereien; dort wurde auch die spanische Speiseeismarke La Menorquina gegründet.

Ibiza

Ibiza ist mit einer Fläche von 572 km² die drittgrößte Insel der spanischen autonomen Region Balearen.

Ibiza ist traditionell Urlaubsziel des internationalen Jetset und die Insel der „Reichen und der Schönen“. Seit den 1990er-Jahren gilt die Insel auch als Treffpunkt der Jungen und Junggebliebenen, die sich nachts in den zahlreichen Großraumdiskotheken amüsieren.

Ibiza ist eine im Inneren hügelige Insel mit zerklüfteter Küste, die durch sandige Calas unterbrochen ist. Die Küstenlänge beträgt etwa 210 Kilometer. Die Insel liegt ungefähr 90 Kilometer östlich des spanischen Festlands.

Die biologische Vielfalt und Kultur von Ibiza wurde 1999 zum Weltkulturerbe erklärt.

Acht Kilometer östlich des Flughafens liegt die Inselhauptstadt Ibiza-Stadt. In der malerischen Altstadt und im Hafenviertel gibt es zahlreiche Restaurants und Geschäfte, viele Unterhaltungsmöglichkeiten und das Nachtleben Ibizas mit bekannten, teuren Diskotheken und Bars. In der Stadt gibt es keinen Strand und nur relativ wenige, meist kleine Touristenunterkünfte.

Vier Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt der Badeort Platja d’en Bossa (kastilisch: Playa d’en Bossa), der einen kilometerlangen, flach abfallenden Sandstrand mit guten Wassersportmöglichkeiten bietet. Man findet hier unter anderem zahlreiche auch auf Familienurlaub eingestellte Ferienclubs. Durch viele Diskotheken, Restaurants, Bars und Geschäfte wird auch hier für Abwechslung gesorgt. Mit dem Linienbus kann man zum bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebten langen Sandstrand bei Las Salinas gelangen.

Die gut ausgebauten Straßen führen durch die stark von Hügeln geprägte Landschaft. Mitte Juli 2005 wurde mit dem Bau einer Autobahn zwischen dem Flughafen und Ibiza begonnen. Kreuzungen gibt es dennoch kaum auf der Insel. Hier wird schon seit Jahrzehnten auf die Kreisverkehrslösung zurückgegriffen.

 

Die Anreise

Mit dem Flugzeug: Von München, Frankfurt / M., Düsseldorf, Amsterdam, Kopenhagen, Wien und Zürich aus nach Palma de Mallorca, Menorca oder Ibiza.

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