Korsika

Segeln vor Korsika

Korsika ist eine zum großen Teil aus Hochgebirge bestehende Insel im Mittelmeer und stellt politisch eine Region Frankreichs dar. Sie liegt westlich von Italien auf der Höhe der Abruzzen, nördlich der italienischen Insel Sardinien und südöstlich des Mutterlandes. Nach Sizilien, Sardinien und Zypern ist Korsika die viertgrößte Mittelmeerinsel.

Korsika hat eine Fläche von 8.680 km² und 309.693 Einwohner (Stand 1. Januar 2010). Die Hauptstadt der Region ist Ajaccio.

An der Westküste Korsikas bieten Bonifacio und Ajaccio einladende Häfen mit allen Versorgungsmöglichkeiten und dem Reiz, sich zwischen Einkaufsbummel und interessanten Ausflügen an Land und auf See zu entscheiden.

Wer träumt hier nicht von Urlaub, Sonne und weißen Segeln. Im Osten erwarten Sie herrliche helle Sandstrände und im Westen steilabfallende Gebirge und reizvolle Kaps. Was liegt näher, als die Insel mit dem Segelboot zu umrunden? Hier fühlt man sich ungebunden und frei, ankert, badet oder sucht einen der zahlreichen Yachthäfen auf.

Exklusive Badeorte und malerische Fischerdörfer wechseln sich ab. Das korsische Hinterland steht mit seinen vielen Naturschönheiten der Küste nicht nach. Ajaccio, deren Altstadt von der Zitadelle überragt wird, ist der Geburtsort Napoleons. Nur 20 Seemeilen sind es von hier bis in den malersichen Golf von Valinco mit dem kleinen Fischerort Propriano. Propriano ist auch ein Sprungbrett für Törns nach Sardinien in das Maddalena-Archipel.

Bei Bonifacio finden Sie unberührte Natur und kleine Buchten unweit dem Trubel einer von Touristen besuchten Stadt. Die Ostseite Korsikas hat ca. 100 km Sandstrand von Solenzara bis in den Norden nach Bastia.

Der Golf von Saint Florent ist wie ein Keil in das gewaltige Bergmassiv geschnitten. Über L’Ile Rousse und Saint Ambrogio gelangt man entlang der „Balagna“, dem Garten Korsikas, nach Calvi. Besonders erwähnenswert ist die Girolata-Bucht.

Städte

Bedeutende Städte (in Klammern jeweils der korsische Name):

  • Ajaccio (Aiacciu): Hauptstadt des Departements Corse-du-Sud, Geburtsstadt Napoleons
  • Bastia (Bastia): Hauptstadt des Departements Haute Corse, wichtige Hafenstadt
  • Bonifacio (Bunifaziu): südlichste Stadt Korsikas
  • Calvi (Calvi): wichtige Hafenstadt im Nordwesten
  • Corte (Corti): alte Hauptstadt Korsikas im Zentrum der Insel, Sitz der Universität Pascal Paoli Korsika
  • Sartène (Sartè): gilt als die „korsischste aller korsischen Städte“

Die Anreise

Mit dem Flugzeug: Von München, Frankfurt / M., Düsseldorf, Amsterdam, Kopenhagen, Wien und Zürich aus nach Ajaccio.

Mit dem Auto: Über Italien und mit der Autofähre von Genua, und Livorno in 4 -6 Stunden Fahrzeit nach Bastia.

Winde auf Korsika

Die in den Sommermonaten am häufigsten wehenden Winde:

  • Nord: Tramontana, kalt und trocken; von jenseits der Alpen
  • Nordwest: Mistral (Maestrale), kalt und trocken; bringt klare Sicht
  • Nordost: Grecale, feucht und schwül
  • Ost: Levante, warm und feucht; ist verantwortlich für die Dünenbildung und die Entstehung der Lagunen an der Ostküste
  • Südost: Scirocco, feucht und heiß; bringt Gewitterstürme
  • Südwest: Libeccio (Libeccu), weht am häufigsten, mäßig stark, große Temperaturschwankungen; sagt Regen voraus
  • West: Ponente: sehr selten, heiß

Zusätzlich gibt es auch Land- und Seewinde, die sich aufgrund der unterschiedlich starken tageszeitlichen Erwärmung ergeben:

  • Die Seebrise Mezziornu setzt etwa 2–4 Stunden nach Sonnenaufgang ein, erreicht ihren Höhepunkt zwischen 13–14 Uhr und endet 1–2 Stunden vor Sonnenuntergang.
  • Die Landbrise Terranu weht in der Nacht und trägt häufig den Duft der Macchia ins Meer hinaus.

Bei einer Fahrt entlang der Küste sollte man immer im Hinterkopf haben, dass der Wind von einem Kap zum anderen aus unterschiedlicher Richtung und in unterschiedlicher Stärke wehen kann. Die steil aufragenden Berge verursachen besonders dort wo sie direkt aus dem Meer aufsteigen eine starke Kreuzsee. Bei schwerem Seegang erreicht diese enorme Ausmaße und glättet sich erst weit draußen auf dem offenen Meer.

Gezeiten und Wasserstände

Wie überall auf der Erde, treten auch im westlichen Mittelmeer gleiche Gezeiten in Abständen von knapp zwölfeinhalb Stunden auf. Der Tidenhub an der Küste Korsikas beträgt bei Springtide 30 cm, bei Nipptide 10 cm. Abweichungen zwischen Morgen- und Abendpegel können bis zu 10 cm betragen. Winde erhöhen oder vermindern, je nach Richtung, den Wasserstand erheblich.

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Trauminseln im Mittelmeer – Der Naturpark zwischen Korsika und Sardinien

Dieses Video wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Naturbursche1

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