Slowenien

Segeln in der Adria vor der slowenischen Küste

Slowenien (slowenisch Slovenija) ist eine Republik in Mitteleuropa, die an Italien, Österreich, Ungarn, Kroatien und die Adria grenzt.

Das Land wurde am 1. Mai 2004 als eines von zehn Beitrittsländern ein Mitgliedstaat der Europäischen Union. Hauptstadt Sloweniens ist das zentral gelegene Ljubljana.

Trotz seiner geringen Ausdehnung verfügt Slowenien über sehr verschiedenartige Landschaftsformen. Im Nordwesten verlaufen die Hochgebirgszüge der Julischen Alpen, Karawanken und Steiner Alpen, die geologisch zu den südlichen Kalkalpen gehören. Im Nationalpark Triglav liegt mit dem namensgebenden Gipfel des Triglav (2864 Meter) die höchste Erhebung des Landes, die auch symbolisch auf dem Landeswappen dargestellt ist. Mehr als die Hälfte der Staatsfläche ist mit Wald bedeckt.

Die vier wichtigsten Flüsse Sloweniens sind von West nach Ost die Soča (italienischer Unterlauf: Isonzo), die Save (slowenisch Sava), die Drau (slowenisch Drava) und die Mur (slowenisch Mura). Soča und Save entspringen in den Julischen Alpen, Drau und Mur kommen aus Österreich. Die Soča entwässert zur Adria, Save und Drau sind Nebenflüsse der Donau (Mündungen in Serbien bzw. Kroatien), die Mur ist ein Nebenfluss der Drau (Mündung an der Grenze zwischen Ungarn und Kroatien).

Windverhältnisse

Die Adria hat ein Mittelmeerklima, abgesehen von einigen ortsbedingten Veränderungen. Es sind schnelle Wetterumschläge und Bewegungen der Luftmassen mit insgesamt positiven Auswirkungen zu beobachten. Die Luftmassen, die vom Atlantik kommen und über das Mittelmeer hinweg ziehen, führen zu einem sonnigen Sommer mit geringen Niederschlägen längs der Adria. Das Meer dient als natürlicher Regler und schafft ein gemäßigtes Klima mit warmen Sommern.

Die Bora (bora) und der Jugo-Schirokko (jugo-Schirokko) sind die wichtigsten Winde an der Adriaküste. Sie wehen gewöhnlich in der Winterszeit, von September bis Mai. Der häufigste Wind im Sommer ist der Maestrale.

Die Bora ist ein kalter und trockener Nord-Ost-Wind. Sie kommt vom Festland; d.h. sie weht von der Ostadria auf die offene See und bringt heiteres Wetter mit sich. Sie kommt plötzlich auf und weht in Böen in Richtung des Meeres. Am stärksten ist sie im Velebit-Kanal und im Golf von Triest. Die typischen „Bora-Korridore“ sind:

  1. der Golf von Triest
  2. die Kvarner-Bucht
  3. der Velebit-Kanal
  4. Šibenik
  5. Split-Makarska
  6. Pelješac
  7. Dubrovnik.

Im Sommer weht die Bora als örtlicher Wind und dauert nur einige Tage. Im Winter kann sie ein bis zwei Wochen andauern.

Der Jugo-Schirokko ist ein warmer, feuchter Ost-Südost-Wind. Er bringt schwere Wolken und Regen mit sich. Er kommt genauso plötzlich wie die Bora auf, aber er braucht 36-38 Stunden, bis er sich voll entwickelt hat. Er weht an der ganzen Adria. Im Sommer kann er als örtlicher Wind vorkommen, vor allem im südlichen Teil der Adria. Aber von März bis Juni ist er auch im Norden häufig.

Der Maestrale ist ein örtlicher Wind, der vom Meer kommt und meistens im Sommer weht. Gewöhnlich erhebt er sich zwischen 10 und 11 Uhr vormittags, erreicht seinen Höhepunkt zwischen 14 und 15 Uhr nachmittags und lässt gegen Sonnenuntergang nach. Er bringt schönes Wetter. Meistens kommen mit ihm weiße Wolken.

Sonstige Winde: Burin (leichte Bora), ein Nordostwind, weht im Sommer, kommt vom Festland. Die Tramontane, eine Art der Bora, ein Nordwind. Ein anderer Boratyp ist der Ostwind Levant. Der Wind Pulent kommt vom Westen, und der Wind Lebic vom Südwesten.

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    Das Video wurde uns freundlicherweise über Youtube zur Verfügung gestellt