Spanien

Segeln entlang der spanischen Küste

Kein anderes mediterranes Sonnenland lieben die Deutschen mehr als Spanien. Der Urlaub dort, auf dem Festland oder den balearischen Inseln hat schon Tradition und so verwundert es nicht, dass auch viele Segler gerne die spanischen Gefilde durchkreuzen.

Aber nicht nur die Balearen, sondern auch die spanische Festlandküste hat einiges zu bieten. Viele malerische Buchten laden zum Ankern ein.

Spanien ist ein Land mit einer langen Seefahrertradition. Mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 stieg Spanien vorübergehend zu einer christlichen Weltmacht auf.

Das spanische Kolonialreich erstreckte sich auf seinem Höhepunkt um 1600 über weite Teile Süd- und Mittelamerikas, den südlichen Teil der heutigen USA und die Philippinen.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat Spanien infolge schwerwiegender wirtschaftlicher Fehlentwicklungen (u.a. die Immobilienkrise) große Probleme, die sich unter anderem in einer hohen Arbeitslosigkeit ausdrücken.

Einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der spanischen Wirtschaft ist der Tourismus, der nach wie vor gut funktioniert. Spanien steht nunmehr (2011) nach Frankreich, den USA und China mit 53 Millionen Besuchern an der vierten Stelle in der Reisestatistik.

Spanien bietet dem ambitionierten Segler eine große Vielfalt an verschiedenen Küstenlandschaften wie z.B. endlose Sandstrände, Sumpflandschaften und felsige Küsten, bei denen das Gebirge bis an das Meer heranreicht, sowie weitläufige Flußmündungen, die auch für Sportboote freigegeben sind.

Darüber hinaus findet der Segelfreund, der es etwas rauher mag, auch echte Hochseereviere, wie die balearischen und kanarischen Inseln. Hier bieten sich Segeltörns an, die von Insel zu Insel gehen.

Das Wettergeschehen ist übrigens in den Segelrevieren Spaniens sehr stabil und gewährleistet eine fast ganzjährige Segelsaison .